Agaporniden & Sperlingspapageien

Jahrestagung 2008 der AZ AGZ-IG Forpus / Agapornis

Jahrestagung 2008 der AZ AGZ-IG Forpus / Agapornis am 31.5 – 1.6 2008 in Leipzig.

Am 31.5 2008 trafen sich die Tagungsteilnehmer um 09.45 Uhr am Tagungslokal in Lindenthal (Leipzig). Dort konnte Hermann-Josef Büning ungefähr 40 Vogelfreunde begrüßen. Anschließend fuhren wir gemeinsam mit dem Zug nach Leipzig Hauptbahnhof.
Um 11 Uhr standen wir vor dem Haupteingang des Leipziger Zoos und die Mitglieder konnten bis um 13 Uhr den Zoo allein erkunden. Um 13 Uhr trafen wir uns wieder zu einer gemeinsamen Führung durch den Vogelbereich des Zoos von Leipzig. Am Treffpunkt konnten wir den Kurator des Zoos Leipzig Konstantin Ruske begrüßen, der uns dann hinter die Kulissen des Vogelbereichs im Zoo führte, was sehr interessant war. Wir konnten auch in eine Volieranlage gehen und dort Gebirgsloris füttern. Konstantin Ruske informierte uns über neue Vogelarten im Zoo und was noch angeschafft werden soll. Der Kurator beantwortete auch alle an ihn gestellten Fragen. Wir konnten Palmkakadus, Inkakakadus, Hyazinthara, Tangaren, Entenvögel, Greifvögel und noch etliche andere Vogelarten bewundern. Für einen Zoo hat er einen großen Vogelbestand. Der Zoo Leipzig gehört zu den artenreichsten Zoos der Welt. Dann hatten wir wieder die Möglichkeit, den Zoo Leipzig auf eigene Faust zu erkunden, bis wir gemeinsam zum Tagungslokal zurückfuhren. Abends im Tagungslokal informierte uns Wolfgang Neef über seine Erfahrungen der erfolgreichen Zucht des Orangeköpfchens. Es erfolgt eine lebhafte Aussprache über die Art und Weise der Zucht der Agapornis pullaria. In diesem Zusammenhang entstand eine rege Diskussion darüber, ob es eigentlich eine Unterart bei den Orangenköpfchen gibt, denn es konnte keiner erklären, wie diese Unterarten zu unterscheiden sind.

Am Sonntagmorgen traf man sich um 9 Uhr zur Haupttagung im Tagungslokal. Hierzu konnte Hermann-Josef Büning über 50 Teilnehmer begrüßen. Gäste aus dem europäischen Ausland, wie Österreich und holländische Züchterfreunde waren anwesend. Der AZ AGZ Obmann Günter Feuchter und auch Mitglieder der VZE waren dabei. Hermann Josef Büning gab einen Rechenschaftsbericht für die IG und weitere Informationen ab. Er sprach auch den Verlauf des AZ-Europa-Championat in Karlsruhe von 2007 an und lud die Vereinsmitglieder nach Karlsruhe zur Vogelschau 2008 ein. Als Wahlleiter für die Neuwahl des IG Sprechers stellte sich Günter Feuchter zur Verfügung.

 

Die anschließende Neuwahl ergab folgendes Ergebnis.
Sprecher Hermann Josef Büning, Stellvertreter Franz Pfeffer

 

Alle wurden einstimmig gewählt. Hermann-Josef Büning regte an, dass wir unsere IG 2010 in Kassel wieder einmal auf der Bundesschau präsentieren. Die Jahrestagung 2008 findet vom 6.6. – 7.6. 2009 im Bayrischen Wald statt. Einzelheiten über die Tagung werden wie gewohnt wieder rechtzeitig bekannt gegeben.

AZ AGZ Obmann Günter Feuchter sprach dann das Ausstellungwesen an. So stellte er uns den wildfarbigen Roseicolli,den intensiven Roseicolli und den Lutino Roseicolli vor. Wir erfuhren auch, dass das Lutino Erdbeerköpfchen, Lutino Pfirsichköpfchen und Lutino Rußköpfchen ab der Europaschau in Karlsruhe in einer eigenen Schauklasse ausgestellt werden darf. Das Lutino Schwarzköpfchen darf bis jetzt jedoch nur in der 50iger Schauklasse ausgestellt werden. Auch der Albino Blaugenicksperlingspapagei darf ab dieser Saison ausgstellt werden. In dieser Schauklasse werden allerdings die Hähne und Hennen nicht voneinander getrennt. Darüber entstand natürlich eine rege Diskussion. Als nächstes referierte Dr. Marcellus Bürkle (Karlsruhe) über Krankheiten und über die Fütterung und Zucht seiner Vögel. So ging er auf viele arttypische Krankheiten ein und erklärte sie so, dass wir auch alles verstanden. Er sprach auch etliche Krankheiten an und wie man diese vermeiden kann. Es wurden viele Fragen über Krankheiten und Medikamenten an Dr. Marcellus Bürkle gestellt, die er auch beantwortete. Dr. Marcellus Bürkle sprach auch die Ernährung der Vögel in der freien Wildbahn an und stellte fest, wie wenig hier erst bekannt ist. Dann ging er auf seine Vögel ein und wie er diese füttert. Auf dem Speiseplan seiner Vögel stehen ausschließlich Pellets, Obst und Gemüse. Hier tauchten viele Fragen von den Mitgliedern auf und lösten eine interessante Diskussion über die Fütterung aus. Dr. Marcellus Bürkle hat mit dieser Fütterung gute Zuchterfolge, die er an Hand von Bildern bewies. Ich konnte mich 2007 davon überzeigen wie viele junge Sperlingspapageien er in seinem Zuchtraum hatte, was auch für diese Fütterung spricht. Anschließend beendete Hermann-Josef Büning die Tagung und wünschte allen eine gute Heimfahrt, bis zur nächsten Tagung im Bayerischen Wald.

 

Franz Pfeffer (AZ 1005/78) Plattling, den 17.06.2008

Stellvertreter
Franz Pfeffer
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